action bronson & party supplies

 so langsam komme ich dann auch mal wieder zum musikhören… leckerchen: 

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bizarr, verrückt, morbid, poetisch…

es gibt tatsächlich noch filme zum anschauen… und das noch im kino. wer hätte es gedacht:

“Vom Sonnenaufgang bis tief in die Nacht: einige Stunden im Leben von Monsieur Oscar, einer schattenhafte Existenz, die von einem Leben ins nächste schweift. Mal ist er ein Industriekapitän, mal ein Killer, ein Bettler, ein Monster oder ein treusorgender Familienvater…

Monsieur Oscar scheint Rollen zu spielen, taucht in jeden Part komplett ein – aber wo befinden sich die Kameras?

Er ist alleine, nur Céline begleitet ihn, die große Blonde hinter dem Steuer der riesigen Stretchlimousine, die ihn durch Paris und in die Vororte kutschiert. Wie einen Profikiller, der von Auftrag zu Auftrag eilt…”

holy motors

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SOMMER!

 

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elternmomente #9: von kleinen hexen, mittelkindern und diven…

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… das klingt jetzt vielleicht lustig, ist es auch… manchmal. manchmal auch nicht. dann ist es anstrengend. wenn du ruhe brauchst und nicht bekommst, wenn keiner macht, was du willst und keins deine bedürfnisse versteht, akzeptiert, respektiert. jedes denkt nur an sich: die kleine hexe hext sich aufmerksamkeit, das mittelkind kann sich zwischen großem und kleinem bruder nicht entscheiden und ärgert am ende einfach mal alle und alles und die älteste klugscheißt vor sich hin, weil sie doch die älteste ist, will aber auch keine verantwortung übernehmen oder mal vernünftig sein, wenn du es brauchst…

und dann kommt wieder so ein tag, an dem du verstehst, wie so ein kindskopf funktioniert und was das leben so bedeutet, wenn man zwischen 1 und 7 jahre alt ist.

kind 2.0 kam ganz aufgeregt aus dem kiga und erzählte, dass er demnächst mit seinen freunden auf den mars fliegen werde. sie würden sich bei einem freund im garten treffen, eine rakete bauen und dann erst zum gasplaneten fliegen, zum tanken, und dann weiter zum mars – er hatte es aufgemalt. in ungefähr neun tagen seien sie zurück. jetzt brauche er dringend kartons für die rakete und wir müssen die helme besorgen. der dritte im bunde sei für die raumanzüge verantwortlich. 

das war real, absolut. die kinder waren der festen überzeugung und es benötigte einiges eben selbiger kraft, sie davon abzubringen noch am gleichen tag den flug zu starten. wir einigten uns darauf die planungen noch mal zu prüfen und wegen des wetters den start auf die folgende woche zu verschieben.

als es soweit war, wollte kind 2.0 am liebsten den halben vorratsschrank mitnehmen: kekse und doppelt soviele brote wie sonst für den kindergarten wurden bestellt. gleichzeitig berichtete er, dass ein junge ihm erklärt hatte, dass so ein flug wohl 200 tage dauere (er hat noch keine ahnung davon wie lange das tatsächlich ist, aber das 200 eine sehr große zahl ist, weiß er). nach drei tagen wolle er wieder zu hause sein, sagt er noch, als er sich auf den weg in den kiga macht.

um die mittagszeit klingelt das telefon im büro. eine erzieherin berichtet, dass kind 2.0 jetzt seit einer stunde über kopfschmerzen klagt und auf dem sofa liegt. nach kurzer abstimmung zwischem dem eltern, ruft die beste mutter von allen zurück und verlangt ihren sohn. nachdem sie ihm erklärt, er müsse nicht auf den mars fliegen, wenn er nicht wolle, erklärt sich kind 2.0 dazu bereit noch im kiga auszuharren. ein kontrollanruf eine stunde später liefert die erkenntnis, dass es ihm wohl wieder prächtig geht.

was war geschehen? er hat wohl, ganz der vater, angst vor der eigenen courage bekommen, nachdem ihm gewahr wurde, was so eine trennung bedeutet:

  • emotionales – wer tröstet mich, liest mir geschichten vor, nimmt mich in den arm
  • praktisches – wer putzt mir die zähne, wischt mir den hintern, hilft mir anziehen
  • materielles – wer bekommt meine geburtstags-, oster- und weihnachtsgeschenke

versuch das alles mal im kopf eines vierjährigen zu verarbeiten. ich würde davon auch kopfschmerzen bekommen.

wenn also ein marsflug eine solche bedeutung entfaltet, ist auch nachvollziehbar, wie wichtig es ist, aussprechen zu können, wenn alles schreit, die richtigen schuhe anziehen zu dürfen, scheiß auf’s wetter, oder jeden abend yakari, dschungelbuch oder wicki zu schauen, weil sie im kiga alle am nächsten tag darüber sprechen.

all das geschrei, die unzufriedenheit, die trauer und der ärger den ein kind jeden tag erlebt, genauso wie die freude und liebe, die es zeigt, das lachen und johlen sind wahrhaftig. all diese emotionen sind so echt, dass dir als eltern gar nichts anderes übrig bleibt, als es verdammt noch mal ernst zu nehmen, es zu teilen und zu genießen und zu hoffen, dass es möglichst lange so bleibt.

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für die freunde des instrumentellen gesangs…

bums ab minute drei, mark-knopfleresque gitarre ab minute vier

kapelle: long distance calling aus münster
album: the flood inside

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