mangoldküchlein mit schnittlauch-dip

letzte woche, nein, vor 2 wochen hatten wir in unserer gemüsekiste mal wieder einen packen mangold… und ehrlich gesagt, ist das ein gemüse mit dem ich mich schwer tue. die blätter riechen und schmecken recht erdig, was ich nur bedingt mag.

gut, dass es genussvoll vegetarisch von yotam ottolenghi gibt. dort findet sich nämlich das rezept für “mangoldküchlein mit sauerampfersauce”.

sauerampfer war keiner im haus… also habe ich mit dem im garten reichlich vorhandenen schittlauch substituiert. Und so kamen wir heute mittag zu

 

mangoldküchlein mit schnittlauch-dip

zutaten für 8 küchlein (vorspeise für 4 oder hauptmahlzeit für 2):

 

  • 600g mangold
  • 40g pinienkerne (waren ebenfalls nicht im haus. wir haben mandelstifte genommen)
  • 1 el olivenöl
  • 100g kaschkawal, grob gerieben (bei uns: parmesan)
  • 1 ei
  • 40g semmelbrösel
  • 2 prisen salz
  • schwarzer pfeffer
  • öl zum ausbacken

sauce/dip

  • 100g sauerampferblätter, gewaschen / ein bund schnittlauch
  • 100g griechischer jogurt (bei uns: 200g)
  • 1 knoblauchzehe, zerdrückt
  • 2 el olivenöl
  • 1/2 tl dijonsenf
  • salz

sauce/dip: alle zutaten pürieren, mit salz abschmecken und kalt stellen

 

küchlein: stiele von den blättern trennen und 4 minuten in einen großen topf kochen. dann die blätter zugeben und für weitere 3 minuten kochen.

alles abgießen und etwas abkühlen lassen. sobald man die blätter anfassen kann, das wasser kräftig ausdrücken – gerne dabei ” geronimo” schreien… gibt einem vegetarischen gericht etwas maskulines. alles grob hacken und in eine schüssel geben.

in einer kleinen pfanne die pinienkerne in dem el öl braten, bis sie leicht gebräunt sind – vorsicht: verbrennt schnell. anschließend zum mangold geben und untermengen.

jetzt den käse, das ei, die brösel, salz und pfeffer dazugeben und die ganze masse vermischen.

in einer pfanne ausreichend öl erhitzen (der boden sollte mindestens bedeckt sein). die küchlein formen (5 x 1,5cm – ich habe einen servierring genommen).

abweichend vom originalrezept haben wir die hälfte der küchlein nochmal in semmelbrösel gewendet, dadurch werden sie etwas krosser.

von beiden seiten anbraten, bis die küchlein eine appetitliche, goldbraune farbe haben (ca. 3 minuten pro seite). am besten warm servieren, schmecken aber auch kalt noch sehr gut.

die panierte variante hat mir persönlich am besten geschmeckt. die kinder haben ebenfalls davon gegessen, den dip allerdings gegen tomatensauce/ketchup getauscht.

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