ein aufruf

ein lieber mensch ist vor kurzem gestorben. ich habe dabei wieder gemerkt, dass ich ein komisches verhältnis zum tod habe. einerseits gehört er zum leben dazu, andererseits weiß ich nicht mit ihm umzugehen, wenn ich direkt damit konfrontiert werde… die endgültikeit ist es, die mir zu schaffen macht… glaube ich zumindest.

diese endgültigkeit lässt mich aber auch mein leben so leben, dass ich mir keine gedanken darüber machen muss, ob ich etwas hätte ändern sollen.
diese endgültigkeit lässt mich mein leben so leben, dass ich jederzeit sagen kann: bis hierhin war es gut.

das leben ist viel zu kurz, zu schön, zu bunt. es gibt im leben nicht viel wichtiges, aber dieses wenige ist so wichtig, dass alles andere daneben verblasst.
deshalb steht das glück meiner kinder über allem.
deshalb habe ich prinzipien und deshalb will ich manches nicht auf morgen verschieben und lasse anderes dafür liegen.
deshalb verzeihe ich und deshalb habe ich aufgehört nachtragend zu sein.

stellt euch vor ihr sterbt. fragt euch, was ihr bereuen würdet. ändert es!

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