“papa, kann ich dein geld haben?”

sagte kind 1.0 bei “Wir spielen Einkaufen”:

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früh übt sich…

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the coup – magic clap

da habe ich mal wieder zeit musik zu hören und dann gleich das:

was wäre ich sauer gewesen, hätte ich verpasst, dass es was neues von the coup gibt… das album sorry to bother erscheint am 31. oktober. kaufen!

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elternmomente #7 – kinder machen bessere menschen

Grasigel

meine frau ist mit den beiden großen für drei tage weg gefahren – mit dem zug, dem i. c. e. … kind 2.0 hat sich tagelang vor aufregung nicht eingekriegt.

jetzt sitze ich hier mit der kleinsten, genieße die zeit zu zweit und vermisse den rest doch schon wieder. zeit mal wieder einen elternmoment zu formulieren:

wenn man kinder in die welt setzt, entstehen dort menschen, die dich, das eltern, bedingunglos lieben. alles was du machst ist richtig, alles was du sagst ist wahr. kinder verstehen keine ironie und keinen sarkasmus. sie antworten direkt mit worten und handlungen. wenn du irgendetwas kritisierst oder schimpfst, werden sie den fehler immer zuerst bei sich suchen und wenn sie ihn nicht finden, werden sie nicht verstehen, warum du böse auf sie bist…

ich will meine kinder nicht verletzen, sie nicht zweifeln lassen und ihnen keine angst machen, alles was nicht gut ist, will ich von ihnen fern halten. sie sollen so entspannt und glücklich groß werden wie nur irgend möglich.

diesen kleinen menschen gerecht zu werden ist meine verantwortung. damit umzugehen ist meine herausforderung und zwar eine großartige. sie zwingt zum nachdenken über mich und mein leben. neben verantwortung geht es um bedingslose liebe, humor, meinen umgang mit den menschen in meinem direkten und weiteren umfeld und um haltung.

ich habe mir oft und lange den kopf über unsere familie und unser zusammenleben zerbrochen und bin am ende immer an der gleichen stelle gelandet: ich muss ein besserer mensch werden, jeden tag. irgendwann habe ich damit angefangen.

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fetsum – meet you in paradise

schon was älter, aber mir war grad danach…

unplugged:

 plugged:

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ein aufruf

ein lieber mensch ist vor kurzem gestorben. ich habe dabei wieder gemerkt, dass ich ein komisches verhältnis zum tod habe. einerseits gehört er zum leben dazu, andererseits weiß ich nicht mit ihm umzugehen, wenn ich direkt damit konfrontiert werde… die endgültikeit ist es, die mir zu schaffen macht… glaube ich zumindest.

diese endgültigkeit lässt mich aber auch mein leben so leben, dass ich mir keine gedanken darüber machen muss, ob ich etwas hätte ändern sollen.
diese endgültigkeit lässt mich mein leben so leben, dass ich jederzeit sagen kann: bis hierhin war es gut.

das leben ist viel zu kurz, zu schön, zu bunt. es gibt im leben nicht viel wichtiges, aber dieses wenige ist so wichtig, dass alles andere daneben verblasst.
deshalb steht das glück meiner kinder über allem.
deshalb habe ich prinzipien und deshalb will ich manches nicht auf morgen verschieben und lasse anderes dafür liegen.
deshalb verzeihe ich und deshalb habe ich aufgehört nachtragend zu sein.

stellt euch vor ihr sterbt. fragt euch, was ihr bereuen würdet. ändert es!

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